Weihnachtsfeier an der Eschenschule

Plettenberg, den 24.12.2012

Der Lichtertanz lässt die Augen der Eltern leuchten

 

           Weihnachtsfeier der Grundschule am Eschen

 

Süderländer Tageblatt, Plettenberg, 24. Dezember 2012

 

Licht, Wärme und Liebe sind zentrale Gedanken des Weihnachtsfestes. So auch für die Schüler der Eschenschule, die nicht nur mit ihrem Lichtertanz für eine fröhliche aber auch besinnliche Weihnachtsfeier am Donnerstag sorgten.

 

Der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien endet an der Eschenschule traditionell mit der von Schülern und Lehrern gestalteten Weihnachtsfeier in der Turnhalle. Auch in diesem Jahr erwartete die zahlreichen Besucher ein abwechslungsreiches vorweihnachtliches Programm.

 

Besonders der Lichtertanz der Erstklässler sorgte für leuchtende Augen bei den Besuchern und versetzte auch den letzten Weihnachtsmuffel in festliche Stimmung. Zum Rhythmus der Musik bewegten sich die Kleinen mit Kerzen in der Hand und versinnbildlichten so die nahende Feier zur Geburt Jesu. Dabei ist der Lichtertanz ursprünglich eine alte Tradition bei Hochzeitsfeiern gewesen, bei der die Frauen der Braut alles Gute wünschen.

 

Der Weihnachtsmann sucht seine Mütze

 

Musikalisch eröffnete der Schulchor die Feier mit "This little light of mine" und einem Weihnachtsmedley. Das Solo von Schulleiter Volker Müller lud die Schüler dann zum Schunkeln auf den Bänken ein. Aber es wurde nicht nur musikalisch einiges geboten.

 

So führten die Schüler der dritten Klassen eine besondere Weihnachtsgeschichte auf, die das Publikum schmunzeln lie゚. Denn der Weihnachtsmann war auf der Suche nach einer neuen Mütze. Aber Zylinder, Polizistenmütze und Bauhelm fanden bei den Zuschauern keine Zustimmung - schlie゚lich ist der dicke Mann im roten Mantel für eine andere Kopfbedeckung bekannt. "Das muss eine andere Mütze sein", rief das Publikum dem Weihnachtsmann zu. Zum Schluss kam zum Glück ein Engel mit der richtigen Mütze. Weihnachten war nochmal gerettet.

 

Besinnlicher und auch ein wenig ernster wurde es dann mit der Geschichte über die vier Kerzen am Adventskranz. Diese fühlten sich nämlich in der heutigen Zeit voller Stress und Hektik nicht mehr gebraucht, so dass die Flammen von Frieden, Liebe und Glaube einfach erloschen. Doch die Kerze der Hoffnung blieb standhaft - an ihr könnten sich die anderen Kerzen wieder entzünden.

 

Dass die Weihnachtszeit eine Zeit voller Wunder ist, erfuhren die Schüler und Eltern beim Singspiel "Die drei Räuber" der Klasse 4 a. Die drei gruseligen Diebe wurden beim Versuch, Josef und Maria zu bestehlen, durch das Jesuskind ertappt. Doch anstatt die Räuber bestrafen zu lassen, führte sie Jesus wieder auf den richtigen Weg. Vergebung - auch dies sei an Weihnachten wichtig, so die Botschaft, die die Klasse 4 a mit diesem Stück dem Publikum näher bringen wollte.

 

Zum Abschluss der Feier dankte Schulleiter Müller allen, die sich für die Schule engagieren. Mit dem Lied "Dicke rote Kerze" zogen dann Kinder, Lehrer und Eltern aus der Turnhalle in Richtung der lang ersehnten Ferien.