1. Spielzeugbasar an der Eschenschule

Plettenberg, den 06.11.2012

Süderländer Tageblatt, Plettenberg, 6.11.2012

 

Es ist Punkt zwei Uhr - und vor den Türen der Turnhalle am Eschen warten bereits zahlreichen Eltern und Kinder. Ein eher ungewöhnliches Bild an einem Samstagnachmittag. Doch der Andrang ist berechtigt: Der Spielzeugbasar in der Eschenschule lockt mit insgesamt 26 Verkaufsständen, einer Cafeteria und einem guten Zweck, der hinter dem Basar steht.

 

Organisiert hat den Basar Sabine Göbel-Arndt, die mit dieser Idee bereits im St. Johannes-Baptist-Kindergarten in Eiringhausen großen Erfolg hatte. Doch für sie war klar: "Sobald meine Kinder hier auf die Grundschule gehen, nehme ich die Idee mit." Der Erfolg gibt Göbel-Arndt auf jeden Fall Recht: Die Besucher drängen sich in der ersten Stunde des Verkaufs förmlich durch die Halle. Besonders verlockend ist das Angebot, weil "für jede Altersgruppe etwas dabei ist, egal ob jung oder älter", wie Sabine Göbel-Arndt im ST-Gespräch erklärt.

 

Dass vor allem die ersten Stunde so gut besucht ist, begründet die Organisatorin mit der Jagd nach Schnäppchen: "Viele haben Sorge, dass die besten Angebote schnell vergriffen sind und wollen daher gleich die Ersten sein." Doch auch für all diejenigen, die erst nach drei Uhr eintrafen, hatten die zahlreichen Verkaufsstände noch viel zu bieten. Egal ob Bilderbücher, Playmobil, Puppen oder Teddys - es gab alles, was ein Kinderherz höher schlagen lässt.

 

Insgesamt zeigte sich Göbel-Arndt mehr als zufrieden: "Bisher ist es wirklich super gelaufen. Nachher werde ich mal herum gehen und die Verkäufer selbst fragen, wie es für sie war. Ich hoffe, sie sind genauso zufrieden." Danach wird entschieden, ob es im Frühjahr eventuell einen Kleiderbasar geben wird. "Sicher ist aber schon, dass am ersten Samstag im November nächstes Jahr wieder der Spielzeugbasar stattfindet." Wer also auch zu den Schnäppchenjägern gehört, sollte sich den Termin schon einmal vormerken.

 

Neben der großen Auswahl an Spielzeug überzeugt der Basar von Sabine Göbel-Arndt aber auch mit dem guten Zweck, der dahinter steckt. Denn die Mutter unterstützt mit den Einnahmen aus dem Startgeld, das die Verkäufer für einen Tisch bzw. Platz in der Halle bezahlen mussten, und der Cafeteria das Zirkusprojekt an der Eschenschule. Im Jahr 2014 soll ein Zirkus sein Zelt am Eschen aufschlagen, um eine Woche lang mit den Kindern zu üben und eine tolle Show auf die Beine zu stellen. Haken an dem Projekt ist jedoch der Preis: 7 500 Euro kostet eine solche Woche. "Das ist sehr viel Geld, deswegen versuchen wir die Kosten auch durch andere Aktionen zu decken", sagt Sabine Göbel-Arndt. Mit dem Spielzeugbasar hat sie jedoch schon einen Anfang gemacht. ap