Kleine Nachwuchs-Magier führen die Eltern an der Nase herum

Plettenberg, den 13.02.2012

Viele Besucher kamen am Freitag zur Zaubershow der Eschenschüler

Süderländer Tageblatt, Plettenberg, 13. Febuar 2012

 

Eine Woche lang hatten die Kinder der Eschen-Grundschule geprobt und gelernt, am Freitagnachmittag zahlte sich die ganze Mühe dann aus: Mit viel Applaus und einer gehörigen Portion Verblüffung reagierten die Eltern auf die Zaubershow der Grundschüler.

 

Ja, zum Teil führten die kleinen Nachwuchs-Magier die Eltern sogar gehörig an der Nase herum - wie zum Beispiel Berfin aus der 3b, die es im Gegensatz zu einer Mutter immer wieder schaffte, nach Auf- und Umdecken der Spielkarten am Ende alle Karten offen zu zeigen. Bei der Mutter indes war von einer Karte immer Rückseite zu sehen.

 

Wie solche und viele andere Tricks funktionieren, haben die Eschenschüler im Verlauf der Woche von dem Zauberer Rudolf Hofmann alias Casablanca erfahren. Hofmann hat in der Vergangenheit schon Zaubervorstellungen in der Eschenschule gegeben, nun durften die Schüler erstmals selber ran. Gemeinsam mit dem Magier, mit den Lehrern und mit acht freiwilligen Eltern wurde solange getüftelt, bis jedes Kind einen Zaubertrick beherrschte. Manche stellten sich so gut an, dass sie Expertenausweise erhielten.

 

Freitagnachmittag schlug dann die Stunde der Wahrheit. In jedem der sieben Klassen fanden nacheinander zwei Vorstellungen statt - eine um 15, eine um 16 Uhr. Jeweils neun Kinder präsentierten dann ihre Kunststücke vor den zahlreich erschienenen Eltern. Es war der Lohn für die laut Schulleiter Volker Müller unglaublich anstrengende Woche. Denn wie sagte der Zauberer Casablanca so schön: "Qualität kommt von quälen." sep