Eschenschule bekommt eine eigene kleine Phänomenta

Plettenberg, den 11.04.2011

Es gibt doch nichts Schöneres für Kinder, als naturwissenschaftliche Phänomene mit den eigenen Händen zu begreifen und mit den eigenen Augen zu bestaunen. Diese Gelegenheit werden demnächst die Grundschüler der Eschenschule haben.
Schon im Herbst sorgte die "Mini-Phänomenta", eine Wanderausstellung, die von Einrichtung zu Einrichtung weitergegeben wird, nicht nur bei den Kindern für Begeisterung. Vor der Ausstellung damals hatten die jungen engagierten Lehrerinnen Kerstin Groll und Silke Scholz eigens eine Fortbildung für das Projekt besucht. "Dort hatten wir die Möglichkeit, selbst Stationen zu bauen und haben erfahren, wie wir den Kindern das Wissen zu den Phänomenen vermitteln können", berichtete Kerstin Groll am Samstag.
Gemeinsam mit Schulleiter Volker Müller und einigen tatkräftigen Eltern wurden am Wochenende nun die ersten eigenen Phänomenta-Stationen gebaut. Die Vorarbeiten hatte die Tischlerei Schütt in den letzten Tagen erledigt. Am Samstag wurden überwiegend Holzteile zusammengeschraubt und farblich gestaltet. "Möglich ist diese Aktion nur, weil wir von der Mark-E eine Förderung bekommen haben. Wir haben den Zuschlag für das Enervie-Förderprogramm Bildung bekommen. Durch diese Projektpatenschaft ist unser Vorhaben finanziell umsetzbar", erklärte Müller im Gespräch mit der Heimatzeitung.
Grundlage der Phänomenta-Stationen ist eine Anleitung mit über 50 erklärten Projekten. "Daraus haben wir mit dem Kollegium die schönsten Ideen ausgesucht und werden diese im Laufe der Zeit umsetzen", sagte Silke Scholz. Die Stationen sind den Kindern der Eschenschule dann jederzeit zugänglich und werden in den Unterricht integriert. bo