Experimentieren erwünscht! Mark-E finanziert der Grundschule Eschen eine Mini-Phänomenta

Plettenberg, den 18.06.2011

Am begehbaren Bogen hat sich eine Traube von Kindern versammelt. Während Mark-E- Vertreterin Karen Herrmann den Lehrern gerade die Urkunde für die Mini-Phänomenta überreicht, reihen die Kinder munter die Holzklötze aneinander. Eine überaus spannende Sache!

Diese Situation zeigt, dass sich die Grundschüler der Eschenschule gestern bei der Einweihung der neuen Mini-Phänomenta in der Pausenhalle nicht zurückhalten konnten und sofort an den einzelnen Stationen herumprobieren wollten. Auch die Station Lissajousfiguren, bei der ein Pendel Bilder im Sand malt, war gestern sehr beliebt.

Zu verdanken haben die Schüler die Mini-Phänomenta ihren Lehrerinnen Kerstin Groll und Silke Scholz sowie dem heimischen Energieversorger Mark-E. Nachdem sich die genannten Lehrerinnen näher mit der Wander-Phänomenta beschäftigt hatten, waren sie sich einig: "So etwas brauchen wir an unserer Schule." Also bewarb sich die Eschenschule mit ihrer Idee beim Förderprogramm "Bildung" der Mark-E. Insgesamt nahmen 17 Schulen und Kindergärten teil; die Eschenschule wurde für eine von fünf Patenschaften ausgewählt und erhält 5 000 Euro.

Die Hälfte dieses Betrages durfte die Eschenschule bereits entgegennehmen - davon hat das Kollegium nun bereits eine kleine Phänomenta eingerichtet. "Sobald die restlichen 2 500 Euro eingehen, werden wir die Ausstellung natürlich erweitern", sagt Rektor Volker Müller.

Mark-E-Vertreterin Karen Herrmann, die gestern die Urkunde überreichte, lobte die Idee der Eschenschule. "Die Kinder lernen, zu beobachten und zu hinterfragen", sagte Herrmann. Sie erhofft sich davon Experimentierlust, sodass mündige Bürger und Kunden heranwachsen, die über die Energieversorgung mitdiskutieren. Außerdem könne man durch die Phänomenta den Nachwuchs für die Technik begeistern, was wiederum auch bei späteren Jobangeboten der Mark-E von Vorteil sein könnte.

Die Phänomenta soll Schüler aller Klassen ansprechen - und bereits gestern konnte man sehen, dass die Kinder wirklich Spaß am Experimentieren entwickeln. sep